Nachhaltigkeit

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Umweltschutz an Bord unserer Schiffe

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Driven by responsibility

Bitte lesen Sie auch unsere neue Umwelt- Broschüre.

Modernste Schiffstechnik

Hapag-Lloyd investiert stets in modernste Technik – zum Schutz der Umwelt und für höchste Qualität. Bei der Entwicklung umweltschonender Technologien kooperieren wir zudem eng mit unseren Industriepartnern wie Maschinenbauern oder Werften.

Derating ermöglicht einen sauberen und effizienten Schiffsbetrieb

Hapag-Lloyd reduziert durch das sogenannte Derating die Leistung der Schiffsmaschinen – und ist damit wie beim Slow Steaming wieder Pionier der Branche.

Beim Derating wird durch den Ausbau eines von mehreren  Turboladern und die Anpassung der Maschinenparameter die Leistung der Schiffsmaschinen nachträglich reduziert. Diese Angleichung der Leistung an die langsameren Geschwindigkeiten sorgt für einen wirtschaftlicheren und deutlich umweltfreundlicheren Betrieb unserer Schiffe. Ein höherer Ladeluftdruck der verbleibenden Turbolader sorgt zudem für eine sauberere Verbrennung im Motor und senkt den Brennstoffverbrauch zusätzlich zu den Einsparungen durch das Slow Steaming.

Seit Anfang Dezember 2009 sind alle acht Einheiten der 8.750 TEU-Klasse umgebaut. Weitere Schiffe werden folgen.

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HERCULES-B (Higher-efficiency engine with ultra-low emissions for ships)

Als externer Partner unterstützen wir die Entwicklung von Schiffsmotoren im Rahmen des HERCULES-B Forschungs- und Entwicklungs-Projektes. Das HERCULES-B Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Motoreffizienz und Zuverlässigkeit zu erhöhen. Der spezifische Brennstoffverbrauch soll dadurch künftig noch weiter sinken. Schiffsemissionen sowie die Instandhaltungskosten von Motoren werden somit reduziert.

Das HERCULES-B Projekt ist die zweite Phase des HERCULES Programms aus dem Jahr 2002.

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Weltweit erster Einsatz der neu entwickelten Finne „Thrust Fin“

Als erstes Schiff weltweit verfügt eines unserer Neubauten, die „Kuala Lumpur Express“ (8750 TEU) über eine so genannte „Thrust Fin“. Die „Thrust Fin“ ist eine Neuentwicklung unseres Werftpartners Hyundai Heavy Industries. Die speziell geformte, mehrere Meter breite Finne befindet sich hinter dem Propeller am Ruder und optimiert den Vortrieb des Schiffes so, dass der Brennstoffverbrauch spürbar gesenkt werden kann.

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Silikonanstriche: Eine saubere Sache

Bereits seit 2005 stellt Hapag-Lloyd seine Schiffe im Unterwasserbereich nach und nach auf moderne Silikonanstriche um. Diese sind frei von Tributylzinn (TBT) und Bioziden. Die sensible Meeresflora und -fauna wird so zusätzlich geschützt: Es gelangen keinerlei schädliche Partikel ins Wasser.
Die Silikonhaut verringert außerdem den Wasserwiderstand deutlich. Zudem werden Muschelbewuchs und andere unerwünschte Anhaftungen auf dem Rumpf verhindert, die das Schiff bremsen würden. Unsere Containerschiffe benötigen dadurch im täglichen Betrieb weniger Treibstoff – ein elementarer Beitrag zum Umweltschutz.

Beim Auftragen des Silikonanstrichs ist der Materialeinsatz geringer. Für ihn wird weniger als die Hälfte an Farbe benötigt als bei der Verwendung eines herkömmlichen Unterwasseranstriches.
Mit TBT-freien Unterwasseranstrichen war die gesamte Hapag-Lloyd-Flotte schon seit 2005 ausgestattet – drei Jahre bevor die International Maritime Organization dies zur Vorschrift machte.

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Elektronische Einspritzung und Ventilsteuerung für unsere großen Hauptmaschinen

Hapag-Lloyd war eine der ersten Reedereien, die bei den sehr großen Hauptmaschinen für seine Containerschiffe auf eine elektronische Einspritzung und Ventilsteuerung setzte.
Dadurch verbrennen die Maschinen den Treibstoff deutlich sauberer und reduzieren den Stickoxidausstoß. Ferner sinkt der Treibstoffverbrauch durch einen höheren Wirkungsgrad. Der Brennstoffbedarf moderner Schiffsmaschinen hat sich seit Ende der 60iger Jahre bis heute allein durch technische Verbesserungen um rund 30 % reduziert. Die MAN-Schiffsmotoren in unseren jüngsten Neubauten der „Colombo Express“-Klasse (8750 TEU) gehören zu den Kraftmaschinen mit dem höchsten Wirkungsgrad, die es derzeit auf dem Markt gibt.

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Stromerzeugung durch Hilfsdieselmaschinen und Wellengeneratoren

Hilfsdieselmaschinen

Die Hilfsdieselmaschinen, die z.B. während der Liegezeiten in Häfen zur Stromversorgung benötigt werden, arbeiten auf unseren neuesten Schiffen mit sehr schwefelarmem Dieselkraftstoff. Dadurch werden die Schwefeloxid-Emissionen in Landnähe erheblich gesenkt. Die Hilfsdieselmotoren der Schiffe verfügen über unterschiedliche Leistungen. So muss jeweils nur der Motor betrieben werden, der optimal den gerade benötigten Strom liefert. Auch dies senkt den Verbrauch und die Emissionen.

Wellengenerator

Auf offener See übernimmt auf unseren modernen Containerschiffen ein sparsamer Wellengenerator die Stromerzeugung, der von der Hauptmaschine mit angetrieben wird. Dadurch können die Hilfsdieselmaschinen außerhalb der Häfen abgeschaltet werden: der Verbrauch und die Emissionen sinken.

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