| 04.12.00 Neben den gemeinsam betriebenen Diensten zur Westküste Südamerikas und in die Karibik rücken Hapag-Lloyd und Hamburg-Süd nun auch im Verkehr zur Ostküste Südamerikas zusammen. Weitere Kooperationen werden untersucht.
Zwischen den beiden deutschen Traditionsreedereien Hapag-Lloyd und Hamburg-Süd besteht seit Jahrzehnten eine enge Zusammmenarbeit. Während sich Hapag-Lloyd vorwiegend auf die globalen Ost-/West-Routen konzentriert, liegt der Schwerpunkt bei Hamburg-Süd stärker auf den Nord-/Süd-Verkehren.
Die Partner sind jetzt überein gekommen, die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Eine erste Übereinkunft erzielten die beiden Reedereien für das Fahrtgebiet Europa/Südamerika Ostküste. Anfang kommenden Jahres wird Hapag-Lloyd Partner in den zwei bestehenden Vollcontainer-Diensten der Hamburg-Süd, die alle wichtigen Häfen an der Osküste Südamerikas anlaufen.
Der "Brazil and River Plate Service" mit wöchentlichen Abfahrten bedient in Europa Southampton, Rotterdam, Hamburg, Zeebrügge und Le Havre, in Südamerika werden Santos, Sao Francisco, Rio Grande und Buenos Aires angelaufen. In diesem Dienst fahren sechs Containerschiffe, die jeweils über eine Kapazität von 2.150 Standardcontainern (TEU) verfügen.
Der "Brazil Express Service" bietet wöchentliche Abfahrten ab Felixstowe, Rotterdam, Hamburg, Zeebrügge und Le Havre nach Santos und Paranagua. Alle 14 Tage werden darüber hinaus Suape, Salvador und Rio de Janeiro angelaufen. Die Kapazität der sechs zum Einsatz kommenden Schiffe beläuft sich auf je 1.675 TEU. |
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