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Norasia und Hapag-Lloyd starten neuen Dienst

29.10.04

Schnelle Asienverbindung
Norasia und Hapag-Lloyd starten Ende November 2004 einen Dienst zwischen dem östlichen Mittelmeer und Ostasien. Die Rundreisezeit beträgt lediglich 49 Tage.

„Das östliche Mittelmeer und das Schwarze Meer haben mittel- bis langfristig ein großes Potenzial für den Handel mit Ostasien. Mit dem neuen Dienst binden wir diese Region stärker ein und bieten den Kunden schnelle und zuverlässige Verbindungen“, kommentiert Adolf Adrion, Vorstand der Hapag-Lloyd AG, die Gründe für die Aufnahme des Gemeinschaftsdienstes mit der Norasia Line, einer Tochter der Reederei CSAV mit Sitz in Chile.

Angelaufen werden die Häfen Schanghai, Ningbo (beide China), Keelung (Taiwan), Chiwan (China), Singapur, Port Klang (Malaysia), Damietta (Ägypten), Constantza (Rumänien), Istanbul (Türkei), Damietta, Colombo (Sri Lanka), Port Klang und zurück nach Schanghai.

Insgesamt werden in dem am 26. November 2004 startenden Dienst sieben Schiffe mit einer Kapazität für je etwa 2.700 bis 3.000 Standardcontainer (TEU) eingesetzt. Fünf der Einheiten stellt dabei Norasia. Bei einer Geschwindigkeit von 21 Knoten beläuft sich die Rundreisezeit auf 49 Tage.

Während Hapag-Lloyd in Asien mit eigenen Büros präsent ist, arbeitet das Unternehmen im östlichen Mittelmeer sowie im Schwarzen Meer mit Agenten zusammen. In Rumänien wird Hapag-Lloyd von Hub Dacia, in Ägypten von Medlevant Shipping vertreten, während in der Türkei ab Januar 2005 mit der Hapag-Lloyd Overseas Transport Co. ein Gemeinschaftsunternehmen die Interessen wahrnehmen wird.

In Richtung östliches Mittelmeer – ohne Schwarzes Meer – werden aus Fernost in diesem Jahr etwa 570.000 Standardcontainer transportiert. Die prognostizierten Zuwachsraten für 2005 und 2006 rangieren bei über neun Prozent. Wichtigste Lieferländer sind China und Japan. In der umgekehrten Richtung werden es in 2004 etwa 100.000 TEU sein. Bedeutende Produzenten für die Unternehmen in Asien sitzen vor allem in der Türkei und in Rumänien. Die Zuwachsraten für die kommenden Jahre schätzen die Konjunkturforscher auf drei Proz.



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