| 29.08.05 Hapag-Lloyd hilft schnellen Autos übers Meer. Sie wurden von der Hamburger Reederei für die FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft verschifft und anschließend wieder nach Europa transportiert.
Der Umgang mit den empfindlichen Fahrzeugen erfordert Präzision, perfekte Koordinierung in den verschiedenen Häfen und optimales Zeitmanagement. In den Containern müssen nicht nur die BMW, Alfa Romeos, Seats, Fords und Chevrolets der fünf Werkteams untergebracht werden, sondern auch Ersatzteile, Reifen und sogar der besondere Treibstoff. Die Container werden direkt an den Rennboxen aufgestellt und als Arbeitsfläche genutzt. Unmittelbar nach der ersten Veranstaltung gab es lobende Worte für den reibungslosen und erfolgreichen Ablauf. „Pünktlich, unkompliziert, nicht die kleinste Schramme – wir konnten in Mexiko sofort losfahren“, freut sich Charly Lamm, der den Einsatz des BMW-Werksteams leitet. Tourenwagen gelangten in der Vergangenheit häufig per Luftfracht mit Cargo-Maschinen in überseeische Länder. Der Transport in Containern dauert zwar länger, senkt jedoch die Transportkosten erheblich. Die FIA Tourenwagen-WM ist neben Formel 1 und Rallye das dritte offizielle internationale Championat im Autosport. Es endet in diesem Jahr am 20. November in Macao (China). 2006 sollen bereits vier statt bisher zwei Rennen auf außereuropäischen Kontinenten ausgetragen werden. Hamburg, den 29. August 2005
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