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Startschuss für den Afrikaverkehr

30.08.06

Hapag-Lloyd auf allen 5 Kontinenten präsent
Startschuss für den Afrikaverkehr

Im Oktober 2006 startet Hapag-Lloyd den neuen wöchentlichen Dienst vom Nordkontinent nach Südafrika. Die Organisation in Südafrika ist bereits etabliert.

Nicht wie ursprünglich geplant mit Charterschiffen, sondern in Kooperation mit der in Genf ansässigen Reederei Mediterranean Shipping Company (MSC) startet Hapag-Lloyd seinen neuen Dienst vom Nordkontinent nach Afrika. „Durch die Zusammenarbeit mit MSC, die uns auf ihren Schiffen Kapazität zur Verfügung stellt, können wir unseren Kunden wöchentliche Abfahrten bieten, was eine erhebliche Verbesserung unseres Serviceangebotes bedeutet“, betonte Tony Firmin, Direktor Schiffs- und Container-Management der Hapag-Lloyd AG, anlässlich der Unterzeichnung des Vertrages mit MSC, der auch den Transport von Kühlladung beinhaltet.

Der Südafrika-Express-Dienst (SAX) wird die europäischen Häfen Felixstowe, Hamburg, Antwerpen und Le Havre mit Kapstadt, Port Elizabeth und Durban verbinden. Die Transitzeit von Kapstadt nach Hamburg wird 18 Tage betragen.  Der Start erfolgt am 16. Oktober ab Felixstowe, nordgehend bietet Hapag-Lloyd die erste Abfahrt ab Durban am 29. Oktober.

Seit Anfang Juli 2006 ist Hapag-Lloyd mit einer eigenen Organisation in Südafrika präsent mit Büros in Durban, Kapstadt und Johannesburg. Geleitet wird die Area von Gudrun Feil, die über eine langjährige, internationale Erfahrung bei Hapag-Lloyd verfügt.
Durch die Übernahme von CP Ships im Jahr 2005 stieg Hapag-Lloyd in die Top 5 der weltweit tätigen Linien auf. Das in Hamburg ansässige Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern vertreten und verfügt über insgesamt rund 500 Vertriebsbüros. Gegliedert ist die Organisation in fünf Regionen: Nordeuropa, Südeuropa, die unter anderen für Afrika verantwortlich ist, Nordamerika, Lateinamerika sowie Asien. Die Hapag-Lloyd-Flotte besteht aus mehr als 140 Containerschiffen mit einer Kapazität von über 460.000 TEU. Der Containerbestand beinhaltet eine große Anzahl verschiedener Standard- und Spezialcontainer, insgesamt mehr als eine Million TEU.



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