Förderprojekte
St. Pauli Theater Wo Kleider wirklich Leute machen und niemand die Maske fallen lässt, da geht der Vorhang auf. Theater bedeutet Illusion und Faszination. Das St. Pauli Theater, dem die Hapag-Lloyd Stiftung als Hauptförderer verbunden ist, steht für anspruchsvolle Unterhaltungskultur. Das traditionsreiche Haus auf dem Kiez kehrte in die Riege der produzierenden Bühnen zurück – auf höchstem künstlerischem Niveau und mit erstklassigen Schauspielern.
Museum für Hamburgische Geschichte
Es gehört zum Selbstverständnis der bald 160 Jahre alten Hapag-Lloyd, kulturhistorische Werte zu erhalten und zu pflegen. Daraus leitet sich auch die Unterstützung für das Museum für Hamburgische Geschichte ab. Die Stiftung trägt wesentlich dazu bei, dass wichtige Etappen hamburgischer Historie neu inszeniert und der Museumsrundgang attraktiver gestaltet werden können. Aber die Stiftung hilft auch jenseits spektakulärer Kulissen. Sie engagiert sich in der Ausbildung von Restauratoren, die in einen modernen, vielseitigen und für Museen unverzichtbaren Beruf drängen.
HAMBURG BALLETT - John Neumeier ist ein künstlerisches Markenzeichen, das weit über Hamburg hinaus begeistert. Dahinter stecken nicht nur fantastische Ideen und Anmut, sondern auch Disziplin und harte Arbeit. Die Hapag-Lloyd Stiftung vergibt jährlich Förderpreise an die Eleven der von John Neumeier geleiteten Ballettschule. Sie würdigt damit herausragende Leistungen junger Tänzer, die eines Tages vielleicht in die Fußstapfen ihres großen Vorbildes treten.
Junges Forum Musiktheater
Hamburg hat eine Oper. Denken Sie! Tatsächlich existiert ein zweites, junges Opernhaus, in dem angehende Regisseure an der Hochschule für Musik und Theater zum Abschluss des Studiums ihre Diplominszenierungen abliefern können. Die Hapag-Lloyd Stiftung fördert den Studiengang Musiktheater-Regie, dessen Konzept in Deutschland als einmalig gilt. Das von Kritikern und Publikum geschätzte Forum heimste bereits verschiedene Auszeichnungen ein.
Junges Schauspielhaus
Theater inspiriert und wirkt nach, wirft Fragen auf und erweitert Horizonte. Das von der Hapag-Lloyd Stiftung unterstützte Junge Schauspielhaus wendet sich an Jugendliche, die ständig nach „Input“ suchen. Es macht Ihnen interessante Angebote, die sich zwischen Kunst und Pädagogik bewegen; ermuntert sie, erste Erfahrungen im Theaterspiel zu sammeln. Und es führt dem Nachwuchs nachdenkliche Werke an Fixpunkten ihres Alltags vor, beispielsweise die das Thema Asyl problematisierenden „Fluchtwege“ im Clubheim des FC St. Pauli.
Theater für Kinder
Seit über 30 Jahren zeigt das renommierte Theater für Kinder (Allee Theater) kleinen und großen Zuschauern den Reichtum der Theaterwelt. In traumhaftem Ambiente präsentiert es traditionelle, musikalische, bisweilen auch unkonventionelle Stücke auf intelligente und spannende Weise. Kinder sind das Theater-Publikum von morgen, das mit der Hapag-Lloyd Stiftung kooperierende Theater für Kinder bereitet sie darauf fröhlich und behutsam vor.
Kunstausstellung
Die Stiftung entwickelt zunehmend eigene Projekte, zu denen wechselnde Ausstellungen von Bildern, Skulpturen und Fotos zählen. Die erste war dem Maler Volker Altenhof und dem Bildhauer Georg Engst gewidmet, die zweite brachte die Künstlergruppen „Schlumper“ aus Hamburg und „Blaumeier“ aus Bremen zusammen. Von solchen Veranstaltungen – wie von den Stiftungsaktivitäten insgesamt – profitieren vor allem auch Hapag-Lloyd-Mitarbeiter. „Das Vergnügen ist so wichtig wie die Arbeit“, wusste schon Gotthold Ephraim Lessing. Kunst fördert Kreativität, Kommunikation und Motivation, also Werte, die die Unternehmensphilosophie von Hapag-Lloyd maßgeblich prägen.
Musik- und Kunsttherapie
Für viele Leukämie-Kranke ist sie die letzte Hoffnung: die Abteilung Knochenmarktransplantation (KMT) am Uniklinikum Eppendorf in Hamburg. Dort werden jährlich über 100 Patienten mit bösartigen Erkrankungen des Blutes behandelt. Die Einrichtung gilt europaweit als führend. Die lebensbedrohlichen Leiden und die extremen medizinischen Eingriffe rufen nicht selten schwere Traumatisierungen bei den Betroffenen hervor. Deshalb legt das KMT-Zentrum großen Wert auf ein integriertes psychosoziales Betreuungskonzept, das die Hapag-Lloyd Stiftung finanziell unterstützt. Die Musiktherapie tut den Kranken in allen Phasen der Behandlung gut, hilft ihnen, die seelischen und körperlichen Folgen der KMT besser in beherrschen. Ähnlich wirkt die Kunsttherapie im ambulanten Bereich. Bei vielen Patienten entsteht mit der Zeit ein ganzer Zyklus von Bildern, die ihren Weg durch die innere Dunkelheit bis ins zarte Licht des wieder gewonnenen Alltags spiegeln.
Plan International
Die Armut dieser Welt trifft Kinder besonders hart. Sie können nicht zur Schule gehen und müssen häufig schon genauso hart arbeiten wie die Erwachsenen. Die Organisation Plan International hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und ihren Familien in Entwicklungsländern unabhängig von Rasse, Religion und politischen Verhältnissen zu helfen. Das geschieht vorwiegend über Patenschaften. Mit den monatlichen Beiträgen, die die Paten entrichten, finanziert Plan in den Dörfern der Kinder wertvolle Gemeinschaftsprojekte wie Schulen, Brunnen und Hospitäler. Plan-Arbeit dient aber auch der Völkerverständigung und bietet die Chance, mit Menschen aus anderen Kulturen Briefe zu wechseln oder sogar persönliche Kontakte zu knüpfen. Die Hapag-Lloyd Stiftung fördert Plan International und bezieht in dieses Engagement die Mitarbeiter im Hapag-Lloyd-Konzern erfolgreich ein.