Sicherheitsinformationen USA

C-TPAT steht für erhöhte Sicherheit innerhalb der gesamten Transportkette.

Die C-TPAT (U.S. Customs-Trade Partnership Against Terrorism) Initiative erfolgte unmittelbar auf die terroristischen Anschläge vom 11. September 2001. Diese Initiative ist ein freiwilliges Übereinkommen zwischen demUS-Zoll und der Industrie, dem wir uns bereits im November 2002 angeschlossen haben.

Status Verification Interface (SVI)

Die SVI Nummer von Hapag-Lloyd AG (ehemals Hapag-Lloyd Container Linie) lautet: hapSea01713.Um den C-TPAT Status zu prüfen, klicken Sie bitte auf U.S Customs & Border Protection.

Wir hoffen Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen zu haben. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte Ihr zuständiges Hapag-Lloyd Büro.

Das Bioterrorismus-Gesetz von 2002 (Bioterrorism Act of 2002 / BTA) wurde in Folge der Anschläge vom 11. September 2001 von den Vereinigten Staaten zur Erhöhung der Sicherheit verabschiedet. Die Amerikanische Behörde zur Überwachung von Nahrungs- und Arzneimitteln, U.S. Food and Drug Administration (FDA), veröffentlichte folgende zwei

Vorschriften zum Schutze der Nahrungsmittelversorgung:

  • Anforderung an alle Firmen (national und international), die mit Nahrungs- oder Futtermitteln in Berührung kommen (herstellen, verarbeiten, verpacken oder lagern), sich bei der FDA zu registrieren.
  • Anforderung einer Vorabanmeldung (Prior Notice, PN) an FDA für jeden Nahrungs- oder Futtermittelimport in die Vereinigten Staaten.

Wir möchten Sie an die Einhaltung dieser Anforderungen erinnnern, um einen reibungslosen Tranport Ihrer Ware zu gewährleisten. Bei fehlender Vorabanmeldung (PN), erhält die Reederei einen Auslieferungsstop von der FDA.

Folgende Internet-Links helfen Ihnen, alle weiteren Details zu finden:

Allgemeine Erklärung (auf englisch)

  • Bioterrorism Act: 2002 - General Information from FDA, including how to file facilities and notices
  • Facility Registration: Oct 2003 - Provides guidance on registering food facilities
  • Prior Notice - Final: Oct 2003 - Provides guidance how to submit prior notice for food shipments into the U.S. with link to the  Nov 7, 2008 Final Rule
  • Compliance Policy Guide Nov 2004: Nov 2004 – Compliance Guide – updates from 2003 to Nov 2004
  • Compliance Policy Guide Oct 2008: Oct 2008 – relates to the Prior Notice Final Rule, which will go into effect on May 6, 2009.  Prior that time, this is a DRAFT document, as the Prior Notice Interim Final Rule would still be in effect.

Die sogenannte 24 Stunden Regelung wurde als Folge der Anschläge vom 11. September 2001 von der US Regierung erlassen. Seit Inkrafttreten im Dezember 2002, müssen Reedereien/NVOCC’s (Non Vessel Operating Common Carrier, sofern dafür angemeldet) Manifestdaten elektronisch übermitteln.

Werden die Daten nicht spätestens 24 Stunden vor dem Beladen im Ladehafen an das amerikanische Zollsystem „AMS“ übermittelt, drohen hohe Zollstrafen.
Aus diesem Grunde haben wir eine „No Doc – No Load“-Politik eingeführt.

Die 24 Stunden Regelung gilt sowohl für Ladung, die in einem US Hafen gelöscht oder umgeladen wird als auch für die sogenannte ‚FROB-Ladung’ (Foreign Cargo Remaining on Board). Dabei handelt es sich um Ladung, die sich an Bord des Schiffes befindet, während es einen U.S. Hafen anläuft.

Die Manifestübermittlung muss wie folgt durchgeführt werden:

  • Master Bills of Lading von den Reedereien
  • House Bills of Lading von NVOCC’s (Non Vessel Operating Common
    Carrier), sofern diese sich dafür registriert haben. Ansonsten muss die Übermittlung der House Bills of Lading Daten ebenfalls von der Reederei durchgeführt werden.

Hapag-Lloyd hat erfolgreich die notwendigen Systemänderungen durchgeführt, um die Manifestübermittlung problemlos für Sie durchzuführen.
Jedoch ist es wichtig, dass wir von Ihnen die benötigten Verschiffungsinstruktionen bis zum Dokumentations-Annahmeschluss erhalten, der auf unserer Buchungsbestätigung als auch im Internetfahrplan vermerkt ist.Dabei möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass falsche oder fehlende Angaben ebenso von den U.S. Zollbehörden (U.S. Customs and Border Protection) bestraft werden.

Als Leitfaden finden Sie in dem nachfolgenden PDF eine Liste über die geforderten Manifestdetails.

Zuschläge (SMD: Security Manifest Document.Fee oder SMC: Security Manifest Correct.Fee) sind in unserem Online Tariff veröffentlicht.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen weitergeholfen zu haben. Bei weiteren Fragen, kontaktieren Sie bitte Ihr zuständiges Hapag-Lloyd Büro.

Viele von Ihnen haben von einem neuen Gesetzentwurf der U.S. Regierung namens „10+2“ gehört.

Am 25. November 2008 hat U.S. Customs and Border Protection (CBP) die sogenannte „Final Interim Rule“ veröffentlicht.

Um Ihnen einen Überblick über die Anforderungen zu verschaffen, möchten wir Ihnen eine Vorstellung von den zukünftig geforderten Daten
hiermit geben.

"10 plus 2" besteht aus folgenden Teilen:

  • "10"  = Security Filing. Für Ladung, die in USA gelöscht wird und in den USA verbleibt, müssen 10 zusätzliche Datenelemente von dem U.S. Importeur oder seinem Agenten an die U.S. Behörde CBP (U.S. Customs and Border Protection) 24 Stunden vor Beladung im Ladehafen übermittelt werden.
  • "5" = Security Filing. Für USA "Transit" Ladung (IE Immediate Exportation, T&E Transportation and Exportation, FTZ Foreign Trade Zone oder FROB Foreign Cargo Remaining on Board), müssen 5 zusätzliche Datenelemente an die U.S. Behörde (U.S. Customs and Border Protection) 24 Stunden vor Beladung im Ladehafen übermittelt werden.
  • "1" = Stauplanübermittlung durch die Reederei
  • "1" = Container Status Meldungen müssen von der Reederei übermittelt werden

Die 10 Datenelemente

  • Manufacturer (or supplier) name and address
  • Seller name and address
  • Buyer name and address
  • Ship to name and address
  • Commodity HTS-US number (to the 6 digit level).
  • Importer of record number / foreign trade zone applicant identification number
  • Consignee number(s)
  • Country of origin of the goods

Folgende Informationen können zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt werden, jedoch nicht später als 24 Stunden vor Schiffsankunft in USA:

  • Container stuffing location
  • Consolidator (stuffer) name and address location

Die 5 Datenelemente

Für USA "Transit" Ladung (IE Immediate Exportation, T&E Transportation and Exportation, FTZ Foreign Trade Zone oder FROB Foreign Cargo Remaining on Board), müssen 5 zusätzliche Datenelementean die U.S. Behörde (U.S. Customs and Border Protection) 24 Stunden vor Beladung im Ladehafen übermittelt werden.

Da folgende Daten auf House B/L Level gefordert sind, müssen diese entweder vom AMS-Selbstmelder (Automated NVOCC) oder im Falle eines Nicht AMS-Selbstmelders (Non-Automated NVOCC) von der Reederei übermittelt werden.

  • Booking party name and address
  • Foreign port of unlading at the intended final destination
  • Place of delivery (city code for the place of delivery)
  • Ship to name and address (name and address of the first deliver-to party scheduled to receive the goods after release from customs custody)
  • Commodity 6 digit HTSUS number(s).

Die Reedereien

sind verpflichtet folgende Informationen zu übermitteln:

  • Schiffsstauplan
  • Container Status Meldungen (Bewegungsmeldungen)

Einführungsdatum

Seit dem 26. Januar 2009 sollen die geforderten Daten übermittelt werden mit einer Einführungsphase von 1 Jahr.

Zusätzliche Informationen können Sie auf www.cbp.gov finden und Fragen an Security_Filing_General@cbp.dhs.gov schicken.

Über Änderungen halten wir Sie informiert. Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben.

Für alle Gefahrgutbuchungen, die von der U.S. amerikanischen 24 Stunden Regelung (AMS) betroffen sind, benötigen wir strukturierte Verschiffungsinstruktionen in denen die Warenbeschreibung und das Gewicht von Gefahrgütern und harmlosen Gütern getrennt aufgeführt sind.

Weitere Informationen und Beispiele finden Sie in unserem englischsprachigen Kundenbrief:

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