Technische/r Offiziersassistent/in

Debido a que el programa únicamente está disponible en Alemania, se requiere el idioma alemán con fluidez. Por lo tanto la siguiente información se encuentra disponible únicamente en alemán.

Der Beruf

Sie begeistern sich für die Seefahrt und haben Freude an der Arbeit in einem internationalen Team?
Sie haben bereits das Berufsziel „Leiter/in der Maschinenanlage“ und wollen durch die Ausbildung die Grundlagen und die notwendige Fahrzeit für ein Schiffsbetriebstechnikstudium erlangen?

Dann bringen Sie die idealen Voraussetzungen für eine Ausbildung zum/zur Technischen/r Offizierassistenten/in mit.Als Offiziersassistent/in sind Sie weltweit als Teil unserer Besatzung tätig und sorgen mit der Mannschaft für den reibungslosen Betrieb unserer Containerschiffe.

Zu Ihren vielseitigen Aufgaben zählen unter anderem

  • Maschinenwache
  • Metallverarbeitung
  • Betrieb von Generatoren und deren Kontrollsystemen
  • Instandhaltung schiffstechnischer Systeme und deren Kontrollsystemen
  • Betrieb von Dampferzeuger- und Wärmeübertragungsanlagen
  • Betrieb der Pumpen und der damit verbundenen Überwachungssysteme

Ausbildungsablauf

Ihre Ausbildung beginnt mit einem Informationstag für Sie und Ihre Familie. Hierbei werden Ihnen Auszubildende und Offiziere über das Leben an Bord und den „Arbeitsort Schiff“ berichten. Danach folgt eine einwöchige Einführungswoche in Hamburg, bei der Sie Ihre zukünftigen Kollegen/-innen und Ausbilder/-innen kennenlernen werden und mehr über Hapag-Lloyd und Hamburg erfahren.

Der fachliche Teil der Ausbildung beginnt dann mit einem siebenwöchigen Metall- und einem dreiwöchigen Sicherheitsgrundlehrgang. Während der Lehrgänge erlernen Sie das Schweißen, Drehen, Löten und die manuelle Metallverarbeitung sowie das Basiswissen in Brandabwehr und Rettung.

Nach einem kurzen Urlaub werden Sie mit 13 weiteren Auszubildenden und zwei Ausbildern/Ausbilderinnen an Bord eines unserer beiden Ausbildungsschiffe anmustern.Mit dieser Reise werden Sie auf Ihre zukünftigen Einsätze vorbereitet, bei denen Sie mit einem/r zweiten Auszubildenden bis zu drei Monate an Bord arbeiten werden.Insgesamt werden Sie während der 22 bis 25 Monaten mindestens 18 Monate Bordzeit absolvieren.

Ihre Qualifikationen

  • Fachhochschulreife oder Abitur
  • Gute Mathematik-, Physik- und Englischkenntnisse
  • Seediensttauglichkeit (Maschine)
  • Hohe Arbeitsbereitschaft auch unter schwierigen Bedingungen
  • Handwerkliches Geschick

Informatives

Ausbildungsdauer: Die für das Schiffsbetriebstechnikstudium geforderten 18 Monate reine Seefahrtszeit werden Sie bei uns je nach Absprache in 22 bis 25 Monaten absolvieren.
Ausbildungsbeginn: Der Ausbildungsbeginn liegt meistens zwischen Mitte Juli und Anfang August.
Bewerbungsbeginn: Juli bis Oktober im Vorjahr.
Überbetriebliche Ausbildung: Elsfleth oder Travemünde.

Bei der Ausbildung im Maschinenraum

 

Seiteneinstieg

Neben dem herkömmlichen Ausbildungsweg besteht noch die Möglichkeit des Seiteneinstieges. Seiteneinstieg bedeutet, dass Du Deine Ausbildungsdauer auf 12 Monate netto Seefahrtzeit verkürzen kannst. Die notwendige Qualifikation hierfür ist eine abgeschlossene dreieinhalbjährige Berufsausbildung in einem Metall- oder Elektroberuf. Du wirst dann nach einem zweiwöchigen Sicherheitsgrundlehrgang (Basic Safety) mit den anderen Auszubildenden auf einem unserer Ausbildungsschiffe anmustern.

Der Karriereweg nach der Ausbildung

Nach Erhalt der Ausbildungsbescheinigung der Berufsbildungsstelle Seeschifffahrt e.V. kannst Du sofort mit dem sechssemestrigen Studium der Schiffsbetriebstechnik (Laufbahn zum/r Leiter/in der Maschinenanlage) beginnen. Die Karriere nach dem Studium auf dem Weg zum/r Leiter/in Technik beginnt mit den Bordeinsätzen als 3. oder 2. Ingenieur/in im Bereich Technik.

Nach der festgelegten Erfahrungszeit im Bordeinsatz als Zweite/r Technische/r Offizier/in schließt sich eine weitere Erfahrungszeit vor dem Erhalt des Befähigungszeugnisses zum/r „Leiter/in der Maschinenanlage“ an, welches durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie ausgestellt wird.

Einen Einblick in den Beruf Technische/r Offiziersassistent/-in findest Du im folgenden Erfahrungsbericht.

Technischer Offiziersassistent /  S. Sanft

Zu Beginn einer jeden Reise stellt sich immer die Frage: was erwartet mich eigentlich in den folgenden Monaten? Aus den Erfahrungen, die ich bisher als TOA – wie man im Übrigen auch humorvoll an Bord genannt wird – und den bisher 15 Monaten auf See gesammelt habe, war jede Reise einzigartig und verlangte stets neue Herausforderungen von mir ab.

Neben den wechselnden Fahrtgebieten der jeweiligen Schiffe auf welchen ich eingesetzt wurde, habe ich viele engagierte Ausbildungsoffiziere sowie Besatzungsmitglieder kennenlernen dürfen, die einen großen Teil zu meinem Wissen beigetragen haben. So ist es nicht verwunderlich, dass Teamarbeit eine wesentliche Rolle an Bord und im Maschinenbetrieb spielt.

Während meiner Zeit als Technischer Offiziersassistent wurde ich bisher zwei Mal während Werftzeiten eingesetzt (Vienna Express, Hanover Express). Dies umfasste neben der eigentlichen Zeit im Dock bzw. an der Ausrüstungspier die gesamte Vorbereitung aber auch Nacharbeit. Bereits vor dieser Zeit wusste ich, ein Schiff zu betreiben ist leichter gesagt als getan. Der normale Schiffsbetrieb hat schließlich schon einiges zu bieten: Haupt – und Hilfsmaschinen, die fast rund um die Uhr und jeden Tag im Jahr im Betrieb sind, zu überwachen und zu warten, Kesselanlagen, Separatoren, Klima – und Proviantkühlanlage zu bedienen sowie den Brennstoff zu trimmen. Diese und weitere Aufgaben zählen zu den täglichen Arbeiten.

Zu einer Werftvorbereitung gehört allerdings mehr dazu: Alle an Bord befindlichen Systeme müssen für eine solche Zeit so abgeändert werden, dass es möglichst zu keinen Komplikationen kommt. Das ist oft keine einfache Aufgabe, da viele Systeme miteinander verkettet sind. Da stellte sich schon mal die sonst unübliche Frage, woher das Kühlwasser für die Hilfsdiesel oder Kühlanlagen zu nehmen ist, wenn das Schiff im Trockendock liegt? Der Aufgabenbereich für Techniker an Bord ist groß und jederzeit interessant, entsprechend viel Verantwortung obliegt der Besatzung, da von der korrekten Funktionsweise aller Systeme ein sicherer Schiffsbetrieb abhängig ist.

Die Arbeit an Bord ist durch äußere Einflüsse wie hohe Temperaturen oder Zeitumstellungen nicht immer einfach, aber vielschichtig.
Der Metallbearbeitungslehrgang am Anfang der Ausbildung vermittelt Grundkenntnisse für die anstehenden Metallarbeiten an Bord: Schweißen, Brennen, Zerspanen. Neben der Systemkunde sind also auch handwerkliche Fähigkeiten gefragt, Modifikationen oder Ersatzteile werden an Bord bei Bedarf oder Notwendigkeit selber hergestellt.

Für mich ist es genau dieser Grund an Bord als Techniker zu arbeiten: Jedes Schiff ist anders, die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen ändern sich, dabei ist es für mich motivierend nach langen Wartungsarbeiten oder einer Problembehebung den normalen Schiffsbetrieb wieder aufnehmen zu können.

Als TOA umfasst mein Arbeitsbereich neben den Maschinenräumen und den Maschinen an Deck zu einem kleinen Teil auch den Brückendienst und die Manöverstation beim An – und Ablegen, um auch hier einen Einblick in die Arbeit und manchmal auch einen schönen Ausblick nach außenbords erhalten zu können.

Kontakt See

Für weitere Fragen oder Bewerbungen bzgl. der Ausbildungsberufe See wende Dich bitte an:

Erik Hirsch

Marine Human Resources

Cómo llegar

Desea saber cómo llegar a la Oficina Central de Hapag-Lloyd Ballindamm o Hapag-Lloyd Rosenstraße en Hamburgo? Por favor visite:

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