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Statements und Updates

(Letztes Update: 14. September) Auf dieser Seite finden Medienvertreter:innen die neuesten offiziellen Statements von Hapag-Lloyd zu wichtigen Entwicklungen in der Gesellschaft / im Unternehmen, strategischen Initiativen und branchenbezogenen Themen. Alle Informationen sind verifiziert, zuverlässig und stammen direkt aus erster Hand. 

  • Statements

Häufig gestellte Fragen

Q: Wie ist der aktuelle Status bei der ZIM-Transaktion? (Aussage unseres CEO Rolf Habben Jansen)
A: „Wir haben im Februar eine verbindliche Fusionsvereinbarung mit ZIM geschlossen, die von den Aktionären des Unternehmens genehmigt wurde. Derzeit arbeiten wir mit den zuständigen Regulierungsbehörden daran, die erforderlichen Genehmigungen einzuholen. Die Gespräche mit den Behörden haben deutlich an Intensität gewonnen, und wir befinden uns nun in einer Phase des direkten Dialogs. Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass das Konzept tragfähig ist. Sollten Anpassungen erforderlich sein, um im Verfahren geäußerte Bedenken auszuräumen, werden wir diese vornehmen müssen.“

Q: Warum ist das Unternehmen weiterhin davon überzeugt, dass die Transaktion strategisch sinnvoll ist?
A: "Die Logik hinter der Transaktion ist sehr klar: Es geht darum, unsere Position im Markt zu sichern, Zugang zu einer effizienten und modernen Flotte zu erhalten, Zugang zu einem hervorragenden Team und zu einer breiten Kundenbasis zu gewinnen. Und natürlich geht es am Ende auch um Synergien, die wir auf 300 bis 500 Millionen US-Dollar erwarten.

Der Kombination von Hapag-Lloyd und ZIM würde Hapag-Lloyds Marktposition als fünftgrößte Linienreederei weltweit sichern mit einer modernen Flotte von über 400 Schiffen, einer Kapazität von mehr als 3 Millionen TEU und einem jährlichen Transportvolumen von mehr als 18 Millionen TEU. Der Zusammenschluss würde das Netzwerk auf allen wichtigen globalen Handelsrouten stärken und ihre Führungsposition in wichtigen Wachstumsmärkten festigen."

Q: Wie berücksichtigt der überarbeitete Vorschlag zur Übernahme von ZIM die Bedenken der israelischen Regierung und der zuständigen Behörden hinsichtlich der maritimen Sicherheit und Unabhängigkeit Israels? (Aussage unseres CEO Rolf Habben Jansen)
A: „Wir haben den Anliegen, die im Rahmen unserer Gespräche mit der israelischen Regierung und den zuständigen Behörden an uns herangetragen wurden, sehr genau zugehört. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir nun an einem verbesserten Vorschlag, der darauf ausgerichtet ist, die maritime Sicherheit und Unabhängigkeit Israels weiter zu stärken. Der überarbeitete Vorschlag wird Israels Zugang zu wichtigen Schifffahrtsrouten, einschließlich der Verbindungen aus Asien, sichern und die Schutzmechanismen im Rahmen der Golden-Share-Regelungen weiter stärken. Die Vereinbarung wird darüber hinaus jegliche ausländische Einflussnahme auf den Transport sensibler israelischer Güter verhindern und stellt damit eine deutliche Verbesserung gegenüber der derzeitigen Regelung dar. Wir sind überzeugt, dass diese Transaktion einen weiteren wichtigen Meilenstein in den engen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel darstellen würde.“

Q: Wie gestaltet Hapag-Lloyd derzeit seine Verkehre durch das Rote Meer und den Suezkanal?
A: 
Die Sicherheit unserer Besatzungen und Schiffe sowie der Schutz der Ladung unserer Kunden haben für uns weiterhin höchste Priorität. Wir bewerten die Sicherheitslage kontinuierlich gemeinsam mit spezialisierten Beratern für maritime Sicherheit, den zuständigen Behörden und unseren Partnern.Das Rote Meer spielt derzeit nur eine untergeordnete Rolle in unserem Gesamtnetzwerk, wobei der überwiegende Teil der Verbindungen weiterhin um das Kap der Guten Hoffnung herumgeführt wird. Derzeit werden fünf Gemini-Verbindungen – SE2, SE3, SE4, NE4 und IEX – durch das Rote Meer geleitet.Wir werden die Entwicklungen weiterhin genau beobachten und das Netz anpassen, sollten sich die Umstände ändern. Im Falle weiterer relevanter Änderungen werden wir die betroffenen Kunden informieren.

Q: Welche zusätzlichen Kosten sind Hapag-Lloyd infolge des Konflikts im Nahen Osten entstanden? (Aussage unseres CEO Rolf Habben Jansen)
A: „Der weitaus größte Teil der 600 Millionen US-Dollar entfiel auf höhere Ölpreise. Hinzu kamen die Landbrücken, die wir einrichten mussten, Versicherungskosten sowie zusätzliche Lagerkosten für Container, die eine Zeit lang festsaßen.“

Q: Wie hat Hapag-Lloyd die Lieferketten in der Region aufrechterhalten? (Aussage unseres CEO Rolf Habben Jansen)
A: „Wir bieten unseren Kunden alternative Routen an. Wir haben eine Reihe von Landbrücken in die Länder des oberen Golfs eingerichtet, und das funktioniert gut. Das verursacht erhebliche zusätzliche Kosten, aber wir sind in der Lage, diese Lieferketten aufrechtzuerhalten.“

Q: Was zeigt die Krise über die Widerstandsfähigkeit des Hapag-Lloyd-Netzwerks?
A: „Diese Krise hat gezeigt, dass unser Netzwerk widerstandsfähig ist. Die Auswirkungen auf den Rest unseres globalen Netzwerks waren begrenzt, und die Hub-and-Spoke-Struktur, die wir in Gemini gemeinsam mit Maersk betreiben, hat sich erneut als robust erwiesen. Dies unterstreicht, dass eine solche Struktur widerstandsfähiger sein kann als rein punktuelle Direktverbindungen.“

Q: Wie beurteilen Sie aktuell das Verhältnis von Angebot und Nachfrage? (Aussage unseres CEO Rolf Habben Jansen)
A: „Trotz des großen Orderbuchs sehen wir derzeit kein deutliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Im Gegenteil: Der Markt ist aktuell vergleichsweise eng. Das erklärt auch, warum die kurzfristigen Frachtraten zuletzt so deutlich gestiegen sind.“

Q: Wie wirkt sich das starke Wachstum auf den dominant legs auf den Bedarf an Equipment und Kapazitäten aus? (Aussage unseres CEO Rolf Habben Jansen)
A: „Die Ungleichgewichte nehmen weiter zu. Das bedeutet auch, dass die Kosten für die Repositionierung leerer Container steigen. Bei einem Gesamtwachstum von rund 15 Prozent über einen Zeitraum von drei Jahren benötigen wir dennoch etwa 25 Prozent mehr Kapazität, weil sich der Kapazitätsbedarf vor allem an den dominant legs der jeweiligen Trades orientiert. Dadurch wird unser Geschäft zugleich kapitalintensiver, da wir unsere Flotte schneller ausbauen müssen als das gesamte Transportvolumen wächst.“

Q: Wie ist der Ausblick für den Transpazifik-Trade? (Aussage unseres CEO Rolf Habben Jansen)
A: „Ein Ausblick für die Schifffahrt ist grundsätzlich immer schwierig. Aktuell sehen wir weiterhin eine starke Nachfrage in Richtung USA, sodass es derzeit nach einer weitgehend normalen Peak Season aussieht. Die Volumina sind weiterhin auf einem hohen Niveau. Ich gehe davon aus, dass sich die Entwicklung zunächst normal fortsetzt und die Nachfrage dann in Richtung Golden Week etwas nachlassen wird.“

Q: Hat sich die Containerschifffahrt strukturell verändert? (Aussage unseres CEO Rolf Habben Jansen)
A: „Von einer strukturellen Veränderung in der Containerschifffahrt zu sprechen, wäre aus meiner Sicht etwas weit gegriffen. Wir wissen, dass dieses Geschäft sehr volatil sein kann und sich die Entwicklung von Gewinn zu Verlust – und umgekehrt – innerhalb kurzer Zeit verändern kann. Persönlich halte ich auch die Saisonalität, die wir in diesem Jahr gesehen haben, nicht für außergewöhnlich.“

Q: Warum gewinnt der Bereich „Terminals und Infrastruktur“ für die Strategie von Hapag-Lloyd zunehmend an Bedeutung?
A:
„Wir suchen nach Terminalinvestitionen an Standorten, die für unser Kerngeschäft in der Linienschifffahrt wichtig sind und an denen eine Investition zugleich wirtschaftlich sinnvoll ist. Unser Ziel ist es, Möglichkeiten zu finden, bei denen wir davon ausgehen, eine angemessene Rendite erzielen zu können und die gleichzeitig unser Schifffahrtsgeschäft unterstützen. Die Bewertungen von Terminals sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, und insbesondere in Asien sind Kapazitäten derzeit knapp.“

F: Warum baut Hapag-Lloyd seine Zusammenarbeit mit DP World in ganz Afrika aus? (Aussage unseres CEO Rolf Habben Jansen aus unserer letzten Pressemitteilung)
A: „Afrika ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für Hapag-Lloyd mit großem langfristigem Potenzial. Dafür brauchen wir verlässliche Infrastruktur, ausreichende Terminalkapazitäten und ein Netzwerk, das mit unseren Kunden wachsen kann. Die erweiterte Zusammenarbeit mit DP World ist ein wichtiger Schritt, um unser Angebot in Afrika weiter zu stärken.“

Q: Wie wird die neue Investition in Rotterdam den Betrieb von Hapag-Lloyd stärken? (Aussage unseres CEO Rolf Habben Jansen)
A:
„Rotterdam ist ein wichtiger Hafen in Europa, in dem wir jedes Jahr mehrere Millionen Container umschlagen. Daher ist es für uns wichtig, dort einen gesicherten Zugang zu Kapazitäten zu haben. Im Rahmen von Gemini arbeiten wir bereits mit dem Terminal und Maersk zusammen. Es handelt sich um ein leistungsfähiges Terminal, das derzeit erweitert wird. Mit Blick auf die Zukunft ist die Investition daher eine logische Entscheidung.“

Q: Welche Rolle wird Damietta im Gemini-Netzwerk spielen? (Aussage unseres CEO Rolf Habben Jansen)
A:
„Damietta hat den Betrieb später als ursprünglich geplant aufgenommen, aber die aktuelle Leistung des Hafens ist gut. Wir haben zudem einen soliden Plan, um die Mengen insbesondere ab dem vierten Quartal und zu Beginn des kommenden Jahres hochzufahren. Die langfristigen Aussichten für Damietta sind sehr gut.“

Q: Was ist für das Eurogate-Terminal in Hamburg geplant?
A:
„Hanseatic Global Terminals plant den Erwerb einer 20-prozentigen Beteiligung an Eurogate Container Terminal Hamburg, das derzeit über eine jährliche Kapazität von 2,5 Millionen TEU verfügt. Die geplante Erweiterung nach Westen und die weitere Automatisierung sollen die Kapazität erhöhen und die Effizienz im Umschlag an einem der wichtigsten Hafenstandorte von Hapag-Lloyd verbessern.“

Q: Wie wird das neue Terminal in Aracruz das Wachstum von Hapag-Lloyd in Brasilien unterstützen?
A:
„Der Erwerb einer 50-prozentigen Beteiligung an dem Greenfield-Terminalprojekt in Aracruz wird das Portfolio um eine künftige jährliche Kapazität von rund 1,2 Millionen TEU erweitern. Das Terminal ist für die neueste Generation großer Schiffe ausgelegt und wird die regionale Anbindung stärken sowie einen effizienten neuen Zugang zu den globalen Märkten bieten. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2028 vorgesehen.“

Q: Was bedeuten diese Investitionen für Kunden und den globalen Handel?
A:
„Diese Investitionen sind wichtige Schritte zur Stärkung unseres globalen Terminalportfolios. Gemeinsam mit unseren Par
tnern wollen wir die weitere Entwicklung einer effizienten, zukunftsfähigen Terminalinfrastruktur unterstützen, von der unsere Kunden, die Häfen und der globale Handel profitieren.“

Q: Welche Auswirkungen haben die Kapazitätsbeschränkungen am Panamakanal auf die Liniendienste und Kunden von Hapag-Lloyd?
A: „Die Einschränkungen wirken sich auf unsere Routenplanung aus, da Schiffe den Panamakanal nur mit geringerem Tiefgang passieren können und weniger Passagen verfügbar sind. Wir versuchen, mehr Schiffe durch die alten Schleusen zu führen, wo noch Kapazitäten vorhanden sind. Um die Ladung unserer Kunden weiterhin befördern zu können, müssen wir die Routen anpassen. Eine Umfahrung Südamerikas wäre eine Alternative, kommt für uns derzeit jedoch nicht infrage.“

Q: Wie entwickelt sich das Gemini-Netzwerk? (Aussage unseres CEO Rolf Habben Jansen)
A: „Aufgrund des schlechten Wetters zu Beginn des Jahres hatten wir einen Rückgang in unserer Pünktlichkeit, lagen aber weiterhin deutlich über anderen Anbietern. In den vergangenen Monaten lagen wir wieder über der Marke von 90 Prozent, was ich unter den heutigen Bedingungen für wirklich gut halte.“

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