CargoSmart und Unternehmen der maritimen Wirtschaft wollen Digitalisierung vorantreiben

Hongkong - 11. Juli 2019 - Der weltweit führende Anbieter für Schiffstransportsoftware, CargoSmart, hat heute eine Reihe von Dienstleistungsverträgen (GSA) mit potenziellen Mitgliedern des Global Shipping Business Networks (GSBN) geschlossen. Dazu zählen die Unternehmen CMA CGM, COSCO Shipping Lines und COSCO Shipping Ports, Hapag-Lloyd, Hutchison Ports, Orient Overseas Container Line, Port of Qingdao, PSA International und Shanghai International Port.

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Mit der Unterzeichnung verpflichten sich die Unternehmen, Ressourcen zur Gründung des GSBN bereitzustellen, einem not-for-profit Joint Venture zur Förderung des digitalen Wandels in der Schifffahrt. Ein weiterer Schritt in der Vorbereitungsphase beinhaltet die Einholung aller regulatorischen, wettbewerbs- und kartellrechtlichen Genehmigungen zur Gründung des GSBN. CargoSmart wird in diesem Zusammenhang die Softwarelösung und damit verbundene Dienstleistungen bereitstellen.

Dazu Rajesh Krishnamurthy, Executive Vice President IT & Transformations der CMA CGM Group: „Unser Ansatz heißt: stärkere Kundenorientierung und Digital First. Deshalb verpflichtet sich die CMA CGM Group zu mehr Transparenz und der Entwicklung von Innovationen entlang der gesamten Lieferkette. Das GSBN-Blockchain-Konsortium bietet uns die konkrete Möglichkeit, mehr Nutzen für unsere Kunden und die Lieferkette insgesamt zu schaffen.“

Und Martin Gnass, Managing Director IT-Technology bei Hapag-Lloyd, ergänzt: „Wir möchten unseren Kunden die besten Lösungen für ihre Bedürfnisse anbieten. Sobald das GSBN gegründet ist, wird sie mit ihrer Joint Venture Struktur und der umfassenden Beteiligung von Carriern und Terminals, an einer effizienten und nahtlosen Zusammenarbeit zum Vorteil aller Akteure in unserer Industrie arbeiten.“

Das GSBN wird bei seiner geplanten Gründung ein Netzwerk für alle Akteure entlang der Lieferkette bereitstellen, um gemeinsam technologische Innovationen mittels zuverlässiger und sicherer Plattformen zum Datenaustausch voranzutreiben. Die teilnehmenden Unternehmen sind überzeugt, dass das GSBN Wertschöpfungspotenziale für alle Lieferketten-Teilnehmer in einer offeneren und transparenteren Art und Weise heben kann.

Während aktuell Containerreedereien und Terminalbetreiber zu den Unterzeichnern der Dienstleistungsverträge gehören, soll das GSBN künftig auch anderen Akteuren aus der Schifffahrt offenstehen.

Wertschöpfung durch das GSBN für die globale Lieferkette
Sobald alle rechtlichen Genehmigungen vorliegen, soll das GSBN in Form eines non-for-profit Joint Ventures gegründet werden. Das macht das Netzwerk einzigartig in der Industrie. Die Datenplattform wird gleichfalls auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen der Datenanbieter und der Datennutzer hinarbeiten. Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten planen die unterzeichnenden Unternehmen ein klares Datenmanagement und einen umfassenden Regulierungsrahmen auszuarbeiten. Dies beinhaltet auch das Prinzip, dass die Teilnehmer die Kontrolle über ihre Daten, die im GSBN geteilt werden, behalten.
„Wir freuen uns, gemeinsam mit anderen Unternehmen an der Gründung einer not-for-profit Plattform mitzuwirken, um einen fairen und offenen Datenaustausch zu fördern. Durch die offene Zusammenarbeit und ein vertrauensvolles Datenmanagement kommen wir dem Internet der Logistik einen Schritt näher. Wir sind überzeugt, dass die Vernetzung der gesamten Lieferkette Vorteile bringen wird und den globalen Handel effizienter und transparenter macht“, sagt Ho Ghim Siew, Head of Commercial, Strategy and Cargo Solutions, PSA International.

Die Zukunft im Blick

Die Gründungsmitglieder des GSBN streben die Bildung eines Joint Ventures (JV) im ersten Quartal 2020 an. Diese unterliegt den erforderlichen behördlichen Genehmigungen. CargoSmart wird weiterhin nach neuen Ideen suchen und Pilotprojekte entwickeln, die allen Beteiligten den Mehrwert der Zusammenarbeit demonstrieren.

"Die unterzeichneten Dienstleistungsverträge belegen das starke Engagement der Industrie, eine solide Grundlage für die Digitalisierung der Schifffahrt schaffen zu wollen und an der Entwicklung innovativer Lösungen auf Grundlage der Distributed Ledger-Technologie mitzuwirken. Darüber freuen wir uns sehr", sagte Steve Siu, Vorstandsvorsitzender von CargoSmart.


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Über Hapag-Lloyd
Mit einer Flotte von 235 modernen Containerschiffen und einer Gesamttransportkapazität von 1,7 Millionen TEU ist HapagLloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit circa 12.800 Mitarbeitern an Standorten in 128 Ländern in 398 Büros präsent. Hapag-Lloyd verfügt über einen Containerbestand von rund 2,6 Millionen TEU – inklusive einer der größten und modernsten Kühlcontainerflotten. Weltweit 121 Liniendienste sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen mehr als 600 Häfen auf allen Kontinenten. Hapag-Lloyd gehört in den Fahrtgebieten Transatlantik, Mittlerer Osten, Lateinamerika sowie Intra-Amerika zu den führenden Anbietern.

Über CargoSmart
CargoSmart Limited hilft Unternehmen, ihre globalen Lieferketten zu digitalisieren. Dabei setzt das Unternehmen neueste Technologien wie künstliche Intelligenz, Internet der Dinge und Blockchain ein. Dank eines tiefen Verständnisses der Containerschifffahrt bietet CargoSmart innovative Lösungen für Transport- und Logistik-Teams an, um ihre Zusammenarbeit zu verbessern und die Transparenz in den Lieferketten zu verbessern. CargoSmart wurde im Jahr 2000 mit Hauptsitz in Hongkong gegründet und hat seitdem über 160.000 Kunden dabei geholfen, ihre Lieferzuverlässigkeit zu erhöhen, Transportkosten zu senken und Arbeitsabläufe zu optimieren. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.cargosmart.ai. 

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