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Bewerbungsphase gestartet: Hapag-Lloyd schreibt Albert-Ballin-Preise aus

Nachwuchswissenschaftler können sich von sofort an für Förderpreise bewerben / Verleihung im November im Hamburger Rathaus / Preisgeld beträgt insgesamt 60.000 Euro

Im November jährt sich der einhundertste Todestag des ehemaligen Generaldirektors der Hapag, Albert Ballin. Zu diesem Anlass verleiht Hapag-Lloyd insgesamt drei Albert-Ballin-Preise. Der „Albert-Ballin-Preis für globales Handeln“ sowie die zwei „Albert-Ballin-Förderpreise für Globalisierungsforschung“ sind mit insgesamt 60.000 Euro dotiert.

„Mit der Auslobung der Albert-Ballin-Preise erinnern wir an eine Persönlichkeit, die uns groß gemacht hat: Albert Ballin“, sagte Nils Haupt, Leiter Konzernkommunikation Hapag-Lloyd. „Der Hamburger Reeder war ein Motor der ersten Globalisierung um 1900, der wirtschaftliche Tatkraft mit gesellschaftlicher und politischer Verantwortung verknüpfte.“

Der „Albert-Ballin-Preis für globales Handeln“ wird an Persönlichkeiten oder Institutionen verliehen, die durch ihr Handeln gesellschaftlich, kulturell oder politisch Verantwortung übernehmen und somit Vorbildcharakter haben. Mit diesem Preis ehrt Hapag-Lloyd weltweit Initiativen dafür, Menschen und Kulturen zu vernetzen sowie für die Opfer der Globalisierung einzutreten. Er ist mit 50.000 Euro dotiert und wird im Turnus von vier Jahren vergeben.

Die beiden „Albert-Ballin-Förderpreise für Globalisierungsforschung“ werden an Nachwuchswissenschaftler verliehen, die in ihren Forschungen das Verständnis für die Möglichkeiten und Risiken der Globalisierung erweitern und vertiefen. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Damit möchte die Linienreederei innovative und kritische Projekte fördern, die mit sozial-, geistes- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen Prozesse und Probleme der Globalisierung untersuchen und somit Grundlagen für künftiges verantwortliches Handeln legen. Von sofort an können sich Nachwuchswissenschaftler für die Förderpreise bewerben – Einsendeschluss ist der 15. Juli 2018. Über die Vergabe entscheidet eine interdisziplinär besetzte Jury. Weitere Informationen zur Bewerbung gibt es auf der Hapag-Lloyd Webseite.

Die Ballin-Preise werden am 6. November im Rahmen eines Festaktes im Hamburger Rathaus überreicht. Am 6. und 7. November 2018 veranstaltet Hapag-Lloyd zudem erstmals das Albert-Ballin-Forum in Hamburg. Das wissenschaftliche Symposium zur Globalisierungsforschung ist eine Zusammenarbeit mit dem Museum für Hamburgische Geschichte sowie dem Historiker und Kommunikationswissenschaftler Rainer Gries, Inhaber des Franz Vranitzky Chair for European Studies an der Universität Wien.

 

Über Hapag-Lloyd
Mit einer Flotte von 221 modernen Containerschiffen und einer Gesamttransportkapazität von 1,6 Millionen TEU ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit circa 12.300 Mitarbeitern an Standorten in 127 Ländern in 387 Büros präsent. Hapag-Lloyd verfügt über einen Containerbestand von 2,3 Millionen TEU – inklusive einer der größten und modernsten Kühlcontainerflotten. Weltweit 124 Liniendienste sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen mehr als 600 Häfen auf allen Kontinenten. Hapag-Lloyd gehört in den Fahrtgebieten Transatlantik, Mittlerer Osten, Lateinamerika sowie Intra-Amerika zu den führenden Anbietern.

Pressekontakte
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